Hamburgnet setzt auf InfiniBand Cluster und Storages

Publiziert von Sebastian Schmitzdorff am  04. Oktober 2006

Das IT Systemhaus Hamburgnet setzt verstärkt auf den Einsatz von InfiniBand Cluster und Storage Systemen.
“Wir helfen unseren Kunden, mit neuester Technologie in die Zukunft zu gehen, und die Engpässe älterer Technologien hinter sich zu lassen.”,
sagt Sebastian Schmitzdorff, geschäftsführender Inhaber von Hamburgnet.

“InfiniBand findet heutzutage hauptsächlich im Supercomputing-Bereich seinen Einsatz.
Aufgrund der niedrigen Latenzzeit im Nanosekundenbereich und der Übertragungsrate von bis zu 60Gbit/s (12x DDR) können wissenschaftliche Institutionen heutzutage kaum noch auf diese
Technologie verzichten.”

“Viele der TOP500 Supercomputer setzen bereits auf InfiniBand-Cluster.
Aber nicht nur in Bereichen wie der Klimaforschung sorgt diese Technologie für breites Interesse. Mit zunehmend anspruchsvoller werdenden Applikationen stößt die Wirtschaft
auf Hürden, die mit normaler Cluster- und Storagetechnologie zur Zeit nicht überwindbar sind.”

“Direct Attached Storage Systeme (DAS) schaffen zurzeit gerade einmal Transferraten von 320MB/s.
Fibre Channel ist vor kurzem bei 4Gbit/s angelangt und ist noch eine ganze Zeit von der Fertigstellung des 10Gbit/s Fibre Channel Standards entfernt. 10Gbit/s Ethernet existiert zwar,
hat aber mit den alt hergbebrachten Problemen von Ethernet zu kämpfen. Ethernet bietet eine eher magere Performance, verbunden mit einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis.”

“InfiniBand hingegen bietet bereits heute alles, um auch das anspruchsvollste Unternehmen zufrieden zu stellen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit maximaler Performance.
Als de facto Standard kann man heutzutage InfiniBand 4x mit 10Gbit/s und 12x mit 30Gbit/s betrachten.”

“Es steht bereits die nächste Produktgeneration in den Startlöchern:”

4x (DDR) mit 20Gbit/s und 12x (DDR) mit 60Gbit/s.

“Die Double Data Rate Technologie bietet tatsächlich die Verdoppelung der aktuellen Bandbreite bei voller Rückwärtskompatibilität zu InfiniBand 4x und 12x.”

“Es kann nicht nur das InfiniBand-eigene Protokoll benutzt werden, sondern es können z.B. auch IP-Netze über InfiniBand, mit IP over InfiniBand (IpoIB), realisiert werden. Die Möglichkeiten
erscheinen endlos, z.B. ein ISCSI SAN (Storage Area Network), das jedes herkömmliche Fibre Channel SAN in den Schatten stellt. InfiniBand-Treiber gibt es für die wichtigsten Betriebssysteme wie
Microsoft Windows, SUN Solaris, HP-UX und Linux.”